Stadt | Land | Straße

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00:00:06: Stadt, Land,

00:00:06: Straße.

00:00:07: Der Podcast

00:00:08: für Maschinen und Technik.

00:00:16: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe unseres Podcasts!

00:00:20: Mein Name ist Tim Knott.

00:00:21: ich bin Bauhof-Online Redakteur und normalerweise für euch auf Messen und bei Anwendern von Kommunaltechnik unterwegs.

00:00:28: allerdings wollen wir bei Stadtlandstraße ja auch mit Herstellern ins Gespräch kommen um euch von den neuesten Entwicklungen zu berichten.

00:00:36: Und da hat sich in dieser Woche eine Premiere ereignet, denn während normalerweise wir durch die Weltgeschichte reisen, hat sich heute ein Interviewpartner auf den Weg zu uns gemacht.

00:00:45: Nämlich Florian Martins, Leiter der Vertriebs- und Servicegesellschaft der Ebi Schmidt Deutschland GmbH.

00:00:51: Florian herzlich willkommen im Podcast!

00:00:53: Hi Tim und vielen Dank für die andere!

00:00:55: Gerne!

00:00:56: Wir werden uns heute ein bisschen über Ebi Schmitt unterhalten, über die Wirtschaftslage und über einiges was in eurem Unternehmen im vergangenen Jahr passiert ist... Aber erst mal zu dir.

00:01:05: kannst du dich unseren Hörern ein wenig vorstellen.

00:01:07: Ja

00:01:07: klar, sehr gerne!

00:01:08: Vielen Dank Tim.

00:01:09: Ich selbst komme aus dem schönen Nordrhein-Westfalen oder Ostwestfalen bin in Riedberg aufgewachsen und groß geworden.

00:01:18: Wenn ich auf meine berufliche Laufbahn eingehe dann bin ich bei der Firma Heller gestartet Automobilzulieferer, denke ich, sagt vielen was und bin da im Sonderfahrzeugbereich tätig gewesen.

00:01:29: Produktmanagement für optische Warnsysteme.

00:01:31: Was versteht man darunter?

00:01:33: Alles das blitzt um blinkt die sogenannten Rundumleuchten, sprich gerade im Bereich Feuerwehrpolizei-Rettung aber auch im kommunalen Bereich von Anfang an tätig Und heller hatte.

00:01:44: damals finde ich eine wirklich total spannende und schöne Lösung, auch gerade was Kundenorientierung angeht.

00:01:51: Die haben das Produktmanagement immer sehr viel mit dem Vertrieb zusammen zum Kunden geschickt so dass sich im Grunde in der kommunalen Branche aufwachsen durfte zu vielen Herstellern mit den Vertrieb gereist aber nicht nur zu Fahrzeugherstellern sondern auch zu letztendlich dann Bauhöfen großen Flottenbetreiber wie in einer Berliner Stadtreinigung, Stadtreinnigung Hamburg, Riemondes Und habe dann aber sehr schnell erkannt, dass mir das total Spaß macht.

00:02:17: Dass es einfach wirklich auch einen Reiz hat damit mit Produkten und Menschen zu arbeiten die letztendlich für Bürger sichtbar sind und Bürgerinnen und wesentlich kann man ja sagen zur Sicherheit als auch zur Sauberkeit unseres Landes beitragen.

00:02:33: Bin dann im Vertrieb gewechselt hab dann selbst im Vertrieb Hersteller betreut aber auch Fahrzeug- und Flottenbetreiber sprich Ebi Schmidt war zum ersten mal dort mein Kunde und im Grunde jährt sich das vor exakt zwölf Jahren, weil ich das erste Mal bei E. W. Schmidt als Lieferant werde ich nie vergessen die E.W.

00:02:51: Ich kenne die Anekdote aber am Abend vor meinem ersten Termin, war das legendäre sieben zu eins Deutschland gegen Brasilien.

00:03:00: Das ist jetzt

00:03:01: etwas wiederholt hat.

00:03:02: Was ich leider nicht wiederhohlt habe.

00:03:05: Ich glaube über Fußball brauchen wir heute nichts zu reden.

00:03:07: Nein, ein trauriger Tag!

00:03:09: Aber

00:03:09: man vergisst sowas natürlich nie und von daher hab' ich dann schon sehr viel und engen Kontakt zur Überschmitte gehabt.

00:03:15: Hab' dann bei Heller aber die Möglichkeit bekommen noch mal ins Ausland zu gehen, war drei Jahre in den USA tätig Was mir natürlich jetzt und wir sprechen glaube ich ja später auch nochmal drüber, gerade bei dieser Thematik Erweiterung unseres Geschäftsfeldes in den USA.

00:03:30: Natürlich viel hilft auch ein gewisses Verständnis für die Situation gibt.

00:03:35: Und zum Ende meiner Zeit das war so Ende zwei Tausend Neunzehn in den

00:03:38: U.S.A.,

00:03:39: ist dann Ebi Schmidt auf mich zugekommen zum ersten Mal und hat gefragt ob es mir vorstellen könnte die Rolle des Head Product Technology Winter zu übernehmen.

00:03:49: Was ist das klingt?

00:03:50: Klingt viel, viel fancier als es ist!

00:03:53: Im Grunde habe ich das Produktmanagement Team und die Entwicklung für unsere Wintergeräte leiten dürfen.

00:03:57: Ich habe das für zwei Jahre gemacht am Standort in Niederlanden in Holten wo wir auch unsere Streuer- und Sprühgeräthe fertigen ... und hatte einen Team dort genauso wie in Kiel zu Polen, wo vor allem unsere Flugkompetenz ist.

00:04:11: Und in St.

00:04:11: Blasien, wo wir ja vor allem dann letztendlich an den Flughafen aber auch... ...großen Schneefräsen entwickeln und arbeiten.

00:04:17: Hab das für zwei Jahre gemacht, hab dann aus persönlichen Gründen mich für ein Wechsel entschieden bin in eine ganz andere Branche gegangen, auch total spannend.

00:04:25: Firma Miele jeder der aus OBL kommt weiß es gibt so ein paar große Namen da.

00:04:30: Miele ist einer davon und habe da ... drei Jahre lang das Produktmanagement leiten dürfen, eine total spannende Aufgabe in einem wirklich ganz tollen Unternehmen.

00:04:38: Und ja habe auch noch viele viel Leidenschaft für die Produkte und für die Menschen dort.

00:04:43: Hat sich dann aber durch Zufall so ergeben dass mein Vorgänger in der jetzigen Rolle der Charles-Broné ... ... sich für eine Veränderung entschieden hat sodass Ibis Schmidt nochmal auf mich zugekommen ist... ...um ein heutiger Chef der Henning Schröder gefragt habe ob ich mir nicht vorstellen könnte,... ...die Leitung der Vertriebs- und Servicegesellschaft hier in Deutschland zu übernehmen.

00:05:01: Das war Ende des Jahres.

00:05:04: Ich habe da nicht lange überlegt und bin jetzt quasi seit Mai letzten Jahres bei Ibi Schmidt in dieser neuen Rolle.

00:05:10: auch für mich eine Wahnsinnsaufgabe, macht super viel Spaß natürlich super intensiv das erste Jahr gewesen und genau ich bin jetzt da und freue mich da zusammen mit meinem Team viel bewegen zu dürfen.

00:05:24: Das klingt doch sehr gut, eine auf jeden Fall sehr vielseitige Karriere.

00:05:29: Feiern wir auch so ein bisschen einen Jahr Ebi Schmidt bei dir sozusagen?

00:05:32: Genau!

00:05:33: Wir können darauf anstoßen später.

00:05:34: Sehr

00:05:34: gut, den Alkohol haben wir aus Sicherheitsgründen vom Podcast Studio ferngehalten aber das kommt dann alles später... Aber ja bezüglich deiner Karrierei du hast ja selten sehr vielen Sachen gearbeitet die wir hier beim Bauhof Online tagtäglich besprechen.

00:05:50: Also sehr, sehr spannend was wir da alles noch auftun werden in diesem Gespräch.

00:05:55: Aber

00:05:56: zuerst bevor wir zu den freudigen Sachen kommen wollte ich zu einer jetzt nicht wirklich Nichtfreudigen aber etwas herausfordernden... Zu einem herausforderenden Thema kommen darauf zu sprechen kommen.

00:06:07: Denn das große Thema dass ja gerade nicht nur die Kommunaltechnikbranche sondern auch Deutschland fest im Griff hat ist ja die Wirtschaft ... ist eine etwas schwierige Wirtschaftslage, ... ... zugegeben wenn man sich eure Geschäftsberichte anguckt von der E.B.

00:06:20: Schmittgrubb dann hat man das Gefühl... ... so ein bisschen alles in Butter mehr oder weniger.

00:06:25: Aber ich wollte gerne mal vom Fachmann den ich hier habe wissen wie nehmt ihr das Ganze wahr?

00:06:31: Die Wirtschaftslange, wie seht ihr da die Herausforderungen?

00:06:36: Also ja erstmal weiß nicht ob ich mich als Fachmann bezeichnen würde aber trotzdem gebe ich dir da gerne eine Einschätzung zu.

00:06:43: also Auch wenn die Zahlen, und das ist ja letztendlich das Schöne an der Börsennotierung können wir gleich auch nochmal darauf eingehen.

00:06:52: Die eine gewisse Transparenz über Ebi Schmidt dann auch unseren Kunden gibt... grundsätzlich sehr positiv aussehen, ist das glaube ich schon ein sehr intensiver Kampf für alle.

00:07:02: Also der Anspannungsgrad in der Organisation gerade auch in den letzten Monaten jetzt mit einem Iran-Krieg sicherlich nicht niedriger geworden und ich glaube dass muss man dann auch den Teams anerkennen.

00:07:15: da steckt man grade sehr viel Aufwand Energie und auch Passion rein um gemeinsam mit unseren Kunden diese Projekte zu realisieren, zu gewinnen und am Ende erfolgreich umzusetzen.

00:07:27: also Ja, die Ergebnisse sehen sicherlich gut aus.

00:07:31: Aber es ist schon ein immenser Aufwand das auch so zu schaffen und es ist jeden Tag in einem Stichenden Kampf um das entsprechend dann auch zu bewerkstelligen.

00:07:44: aber aufgeben ist da keine Chance.

00:07:46: ich glaube der Markt bietet auch in so schwierigen Zeiten immer noch wahnsinnig viele Möglichkeiten und gleichzeitig gilt es dann die Herausforderung zum Meistern.

00:07:54: Das gelingt uns ich glaube immer wieder ganz gut.

00:07:57: Aber auch wir haben sicherlich Felder, wo wir sehen dass wir uns da weiter verbessern und ja unser Potenzial entsprechend erschließen können.

00:08:05: Du hast die Herausforderungen angesprochen.

00:08:07: was würdest du sagen ist bei der aktuellen Marktlage so die Hauptherausforderung in eurem Bereich?

00:08:14: Ich weiß gar nicht Tim ob man jetzt davon zwingt nur einer Herausforderung sprechen kann aber Ich würde jetzt letztendlich mal zwei hervorheben, ich glaube einen Punkt ist sicherlich Unplanbarkeit.

00:08:24: Also ich ändere mich noch an meine Zeit bei Heller und Heller war... und ist, glaube ich, sehr strukturiert.

00:08:31: Und ja auch durch seine Börsenotierung in einem gewissen Transparenzgefühl des Unternehmen – da waren natürlich Businesspläne, wurden immer sehr groß geschrieben – daraus konnte ich für mich was gerade so eine wirtschaftliche Steuerung einer Vertriebs- und Servicegesellschaft angeht viel mitnehmen.

00:08:50: Und meistens hat man so eine ein, drei und fünf Jahresplanung gemacht.

00:08:52: Und dann gab es noch eine gewisse Abweichung im Jahr zwei vielleicht auch mal im Jahr drei.

00:08:56: aber im Grunde hat man schon probiert diese Pläne Konsequenz zu verfolgen.

00:09:00: Wenn man jetzt schaut ich glaube seit Ende zweieinzehnt, Anfang zwei zwanzig mit Beginn von Corona hatten wir ja nie wieder normales Jahr in den zwei bis drei Jahre Corona direkt fließen der Übergang zum Ukraine Krieg der bis heute nicht zu Ende ist.

00:09:16: Wir haben eine Ostkrieg, die aus meiner Sicht immer noch in vielen Teilen spürbar ist und letztendlich dann vor einigen Wochen der Iran-Krieg.

00:09:26: Und von daher merke ich das auch ja klar wir heute immer noch gewisse Pläne für uns anfertigen aber vielmehr ins Szenarien denken.

00:09:34: Ich glaube diese Szenare helfen uns letztendlichen dabei zum einen ... wir in der Lage sind, schneller zu reagieren... ... auf gewisse Umplanbarkeiten und ja ist glaube ich klar dass auch wir einen Iran-Krieg nie vorher sehen konnten.

00:09:50: Auch bei Weitem niemals damit gerechnet haben aber dann relativ schnell in der Lage sind da draufzureagieren und auch gewisse Konsequenzen daraus ziehen sei es was Lieferketten angeht um uns da in einem gewissen Weise abzusichern.

00:10:02: Und von daher ist diese Umplanbarekeit sicherlich eine der größten Herausforderungen das Bedarf im Grunde einer gewissen Resilenz.

00:10:11: Und ich habe es gerade angesprochen, letztendlich ist Lieferketten für uns ein Riesenthema.

00:10:16: Ich glaube wurde zum ersten Mal durch Corona... nochmal sehr präsent dann durch den Ukraine-Krieg, wo man glaube ich noch mal gemerkt hat wie viele Komponenten zum Teil auch aus diesen Regionen die jetzt vom Krieg betroffen sind.

00:10:28: Auch auch zum Teil kommen.

00:10:30: und wenn ich da so zurückdenke, ich mein heller als Automobilzulieferer just in time alles musste möglichst zeitgenau am Band sein.

00:10:39: Ich meine so würde ich jetzt ebisch mit nicht vergleichen.

00:10:42: aber auch da glaube ich war der Fokus vor allem auf eine sehr effiziente Lieferkette Und der Fokus hat sich schon, glaube ich, gewandelt.

00:10:51: Wenn man da auch mit dem Einkauf bei uns spricht stellen wir fest das Themen wie Versorgungssicherheit zum Teil auch Regionalisierung wo jetzt dann ja unsere USA-Strategie z.B.

00:11:01: eine Rolle für den amerikanischen Markt spielt aber auch deutlich engere Partnerschaften mit unseren Lieferanten eine ganz enge Rolle spielen.

00:11:08: und von daher glaube ich kann man heute sagen stellt man sich vor allem erstmal die Frage wer liefert zuverlässig in Krisensituation?

00:11:16: weil wir gefühlt von Krisig zu Krise hüpfen.

00:11:20: Das ist auf jeden Fall eine Sache, die man gut überdenken sollte.

00:11:26: Man hat es ja nach Corona angesprochen... Er quatscht nach dem Ukraine-Krieg mitgekriegt und die berühmten Kabelbäume, die plötzlich überall gefehlt haben, die zu den großen Teilen der Ukraine hergestellt wurden.

00:11:36: aber du hast die Szenarien angesprochen.

00:11:39: also in einer Welt, die so unbrüchlich geworden zu sein scheint wie unsere Wie sehr kann man denn da bestimmte Sachen überhaupt planen?

00:11:50: Ja, man kann glaube ich zumindest auf gewisse Fälle schnell reagieren.

00:11:56: Sei es in dem man sich mit gewissen Engpasskomponenten einfach größer bevorratet und letztendlich ist das ja auch immer eine Frage von Investition sei es aber auch, indem man sich einfach noch breiter aufstellt.

00:12:11: Und das haben wir jetzt glaube ich auch mit unserem Börsengang und den Zusammenschluss mit der Shiftgruppe in den USA getan.

00:12:18: Sprich nicht nur abhängig von einem Markt zu sein sondern wirklich die Abhängigkeit auf viele verschiedene Märkte auszudehnen, um darüber dann auch vielleicht gewisse Einbußen oder Rückgänge in dem einen oder anderen Markt auffangen zu können.

00:12:34: Um in der Gruppe letztendlich weiterzuwachsen und stabil am Markt agieren zu

00:12:40: können.".

00:12:41: Was macht das für die eigene Infrastruktur, wie viel mehr Lagerflächen müsst ihr anbieten?

00:12:47: Ich glaube es ist gar nicht zwingend erforderlich dass wir immer mehr Lagers Flächen anmieten.

00:12:51: Wir sind da mit unserem Zentrallager in Latzen aber auch mit den Lager-Flächen in den Werken extrem gut aufgestellt.

00:12:57: Es sorgt schon dafür, dass man sicherlich an der einen oder anderen Stelle nochmal schaut welche Komponenten können wir vielleicht einfach noch effizienter in diesen Flächen lagern?

00:13:06: Aber ist das Datum nicht erforderlig unsere Lagerkapazitäten deshalb zu erhöhen?

00:13:10: Okay.

00:13:10: Und vielleicht auch das nur, ich meine es ist ja auch nicht zwingt immer dass wir die gesamte Menge mehr lagern sondern man trifft dir auch mit Lieferanten vereinbarungen das auch da die Sicherheitsbestände zum Beispiel höher sind.

00:13:20: also das ist dann auch ein Zusammenspiel und wie im beschriebene Partnerschaft mit den Lieferanden

00:13:25: okay du hattest die Lieferketten angesprochen und die Regionalisierung die damit einhergeht wahrscheinlich eine Lehre aus Corona Wie muss man sich das als Laie vorstellen?

00:13:40: Also habt ihr da bestimmte Cluster aufgebaut, so nach dem Motto im Notfall setzen wir auf Hersteller XY die in Frankreich alle ansässig sind oder wie kann man sich dass vorstellen.

00:13:53: Nee ich glaube so schnell und einfach ist es dann nicht.

00:13:55: also ich meine jetzt ist jetzt nicht das für jede Komponente.

00:13:58: mein X-Alternativen hat aber letztendlich ich glaube der Austausch mit den Lieferanten einfach nur viel engerer geworden auch sicherlich ganz wichtig zuzuhören.

00:14:10: Also letztendlich klar, man muss bis zum Gewissen gerade auch fordern und wir müssen eine gewisse Wirtschaftlichkeit haben.

00:14:15: Auch unsere Kunden haben eine Erwartungshaltung an uns was dann auch beispielsweise eine Preisgestaltung von unseren Produkten angeht.

00:14:21: aber auf der anderen Seite ist es letztendlichen auch ganz wichtig, zu gucken wie können wir langfristig dann auch erfolgreich am Markt agieren für unsere Kunden entsprechend?

00:14:34: da die richtigen Produkte zu den richtigen Konditionen liefern.

00:14:37: Und von daher, wahrscheinlich könntet ihr das Supply Chain Team also unser Einkauf dann nochmal viel mehr Details zu liefern.

00:14:44: in dem Detail gerade stecke ich da nicht drin Tim aber es ist jetzt nicht dass man quasi X Alternativen hat sondern ich glaube die Lieferanten die man hat... Da gilt's wie ich sehr enge Partnerschaften aufzubauen an der einen oder anderen Stelle sicherlich auch mal eine Backup für sehr kritische Komponenten zu haben Und ansonsten glaube ich einfach entsprechend eine vernünftige Fallaufplanung, die immer wieder kontrollieren anhand von Szenarien-Challengen und dann sicherzustellen dass die Materialien verfügbar sind wenn wir sie auch wirklich benötigen.

00:15:15: Okay

00:15:16: ja dann wünsche ich euch an der Stelle auf jeden Fall schon mal und uns allen ein paar ruhigere Jahre wo man ... Kehrungen nicht so krass angewiesen ist.

00:15:26: Ich glaube, darauf hoffen wir alle.

00:15:27: Darauf hoffen wer alle genau.

00:15:28: von daher möge die Hoffnung sich erfüllen und ich würde sagen... ... Wir machen mal mit einem Thema weiter das hast du gerade schon

00:15:35: angesprochen den.

00:15:37: zur großen Überraschung von mir und anderen Fachjournalisten hattet ihr ja einen euren Börsigengang im ... vergangenen Jahr, interessanterweise auf den Tag genau vor einem Jahr.

00:15:47: Am ersten Juli-Zw.

00:15:49: ist es passiert.

00:15:50: Da warst du ja einen Monat im Unternehmen wieder?

00:15:53: Zwei!

00:15:56: Also Überraschung.

00:15:57: oder konnte man da schon was

00:16:01: absehen?

00:16:02: Also ich meine die Nachricht, dass Ewi Schmidt an die Börsen geht beziehungsweise.

00:16:08: Es ist ja ein nicht ganz typischer Börsengang gewesen.

00:16:11: also normalerweise spricht man ja davon im IPO also man geht selbst quasi diesen Prozess eines Börsegangs durch.

00:16:17: wir haben das ja in dem Fall über einen Zusammenschluss mit der Firma Schift aus den USA getan, die bereits an der Börsel in den USA und der Nesteck gelistet waren Und zu meinem Start stand das natürlich schon lange fest.

00:16:31: Also wo es mich natürlich im gewisser Weise überrascht hat, war nachdem ich quasi zugesagt habe zu Ebi Schmidt zu gehen und dann irgendwann diese News kam.

00:16:38: Ich meine so was wird natürlich auch vertraulich behandelt oder muss auch vertrautlich behandelt werden.

00:16:42: Ganz überrascherts aber nicht!

00:16:43: Ich glaube wer Ebi Schmitt?

00:16:45: Und jetzt mache ich das ja auch schon ziemlich lang wie gesagt seit zwei tausend vierzehn und ich auch immer wieder quasi dann enge Beziehungen zu dem Team hatte auch wenn ich selbst nicht Teil des Teams war immer Wer Ebi Schmidt in der Zeit verfolgt hat, hat glaube ich immer wieder vernommen dass es diese Option gibt.

00:17:03: Auch unser CEO der Gruppe Barenfreutow hat sich auch ein Interviews glaub ich immer entsprechend dazu geäußert das das eine Option sein könnte.

00:17:11: von daher glaube ich hats nicht zwingend überrascht.

00:17:14: aber klar wenn dann der Zeitpunkt da ist eine gewisse Überraschung ist das schon und genau jetzt.

00:17:19: zwölf Monate total prägsame zeit für mich.

00:17:23: jetzt glaube ich weniger prägsam als vielleicht für den einen oder anderen, weil ich Ähnliches schon mal bei Heller mitmachen durfte.

00:17:29: Und ja ist auf jeden Fall eine spannende Zeit und hilft uns glaube ich auch uns als Konzern weiterzuentwickeln.

00:17:37: Jetzt mal von der Ebi Schmidt Group als Ganzes ins Spezielle auf die Ebi-Schmidt Deutschland GmbH.

00:17:43: Wie war das?

00:17:44: Für euch was hat sich da für euch konkret verändert?

00:17:48: Die Frage, die kriegen wir oft gestellt das Gefühl, dass auch gerade so unsere Partner und Kunden zum Teil diesen Einfluss eines Börsengangs höher bewerten als er tatsächlich ist.

00:18:00: Also man muss ehrlicherweise sagen der Einfluß ist überschaubar.

00:18:03: also natürlich hat man mit gewissen Berichtsstrukturen und Berichtsfrequenzen auch gewisse ja wie soll ich es sagen Verpflichtungen Die, damit einhergehen heißt.

00:18:17: letztendlich liegt natürlich beim Quartalsbericht der Fokus schon mal darauf zu schauen wie schließen wir den Quartal ab und von daher das sind schon Dinge die uns auch in einer gewissen Art und Weise beeinflussen aber für mich auch in der Hinsicht nicht neu sind.

00:18:32: Und ich sehe sie auch als total wichtiges Element ... um letztendlich einfach da auch uns weiter zu professionalisieren.

00:18:39: Also wir machen das ja letztendlichen nicht für die Börse, sondern viele dieser Dinge... ...die wir da entsprechend dann auch umzusetzen haben.

00:18:46: aus rechtlichen Gründen halt ich auch für absolut sinnvoll,... ...weil sie uns helfen einfach Strukturen zu verbessern und uns letztendling auch immer professioneller machen.

00:18:56: Von daher würde ich sagen ist der Einfluss überschaubar.

00:18:59: Sicherlich mag es mal den einen oder anderen Tag geben wo vielleicht mal eine Berichtsinfo recht akut zur Verfügung gestellt werden muss, aber ich finde wirklich der Einfluss jetzt was das Stresslevel angeht resultiert momentan für mich weniger aus dem Börsengang sondern eher aus der gesamtwirtschaftlichen Situation die wir einfach in Deutschland aber auch in den anderen europäischen Merken immer wieder erleben.

00:19:22: Noch mal ein bisschen Hintergrund.

00:19:24: zu eurem Fusionspartner nenne ich jetzt mal nämlich die Shift Group.

00:19:28: eigentlich denkt man sich wenn man sich so Ja, das Portfolio durchließt.

00:19:32: Da haben sich zwei gefunden weil es ja auch ein US-amerikanischer Fahrzeughersteller der im weitesten Sinne sich mit Sonderfahrzeugen auseinandersetzt.

00:19:40: also wenn man dazu recherchiert dann kriegt man sehr viele Bilder von altehrwürdigen Feuerwehr Trucks diese mittlerweile leider nicht mehr produzieren aber auch ja sehr sehr viele sonstige Sondervahrzeuge anbaulichter aufbauten und sogar RVs.

00:19:58: was heißt das für euer sonstiges Portfolio, wird es da vielleicht irgendwas von nach Europa schaffen?

00:20:04: oder wie muss man sich das vorstellen?

00:20:08: Gute Frage.

00:20:08: Ich probiere das in verschiedene Antworten zu unterteilen.

00:20:11: also wenn wir mal auf den letzten Aspekt zuerst eingehen für mich ist aktuell nicht absehbar dass Produkte die wir in diesem Portfolios von Shift übernommen haben ... in der Atomweise jetzt nach Europa rüber kommen.

00:20:23: Ich glaube, wir haben da in Amerika zum Teil einfach ganz andere Anforderungen.

00:20:26: und was ist eben gesagt?

00:20:28: Zum Beispiel die Walk-in Vans... ...die wir haben sind typische Kunden.

00:20:32: Ein Amazon ein UPS oder FedEx das ist jetzt nicht unser Kundeklientel,... ...was wir hier in irgendeiner Atomweise bedienen und für mich auch nicht in absehbarer Zeit irgendwie bedienen werden.

00:20:42: Ich meine unsere Wurzeln sind da woanders und ich glaube Wir tun auch gut daran uns auf diese Wurzel zu fokussieren.

00:20:49: Von daher glaube ich, hat das viel mehr Implikation auf unser US-Geschäft.

00:20:55: Ja, ich glaube über zwanzig Standorten hat dazu geführt dass wir jetzt insgesamt vierzig Standorte in den USA haben und Kunden wie eben beschrieben dies auch entsprechend als Anforderung an einen Lieferanten setzen um einfach das Gesamtamerikanische Geschäft zu bedienen.

00:21:12: Du hast es im Vorgespräch kurz erläutert.

00:21:14: Ich meine viele unterschätzen die Größe des amerikanischen Marktes.

00:21:17: Ich durfte in meiner Rolle ... bei Heller gelegen nicht mal nach Amazon in Seattle fliegen.

00:21:24: Und wenn man dann aus Atlanta fünf Stunden nach Seattle fliegt und so vom, ich sag mal südlichen Teil der USA... ...in den nordwestlichen Teil kommt, da merkt man einfach okay, in europäischen Verhältnissen ist man dann schon hinter Moskau.

00:21:37: Das muss man sich glaube ich immer wieder vor Augen führen und von daher ist ein großes Service und auch Produktionsnetz ganz entscheidend um letztendlich dann auch im US-amerikanischen Markt wachsen zu können.

00:21:47: Wir sehen auch Synergiemöglichkeiten in dieser Übernahme bzw.

00:21:53: in diesem Zusammenschluss.

00:21:54: von daher für den amerikanischen Mark ganz entscheidend, ich glaube für die Gruppe ein ganz wichtiger Schritt auch für die wirtschaftliche Situation der Gruppe – ganz positiv!

00:22:04: Für das europäische Portfolio erwarte ich mir da bis dankfristig erstmal keine Implikationen.

00:22:11: Dann blicken wir doch einfach mal nach Amerika, ein Nordamerikan-Kontinent für den du, wie du gesagt hast viel Verständnis hast aufgrund deiner Zeit da.

00:22:22: Ist schon absehbar, wie die Strategie mit dem neuen Amerikafokus ist?

00:22:29: Was da abgesehen von mehr Servicemöglichkeiten durch die vielen Standorte mit einhergeht.

00:22:37: Also vielleicht kurz um deinen Kommentar aufzugreifen.

00:22:40: Ich würde mich nicht anmaßen, den amerikanischen Markt vollumfänglich zu verstehen und auch wenn ich die politische Situation dort betrachte kann man sicherlich darüber diskutieren ob man dafür Verständnis hat.

00:22:52: aber ich habe zumindest glaube ich ein Gespür dafür wie groß dieser Markt ist was es da für unterschiedliche Anforderungen gibt und ja glaube von daher kann ich diesen Merger in einer gewissen Art und Weise einordnen Was das jetzt konkret für unsere Vertriebstrategie in den USA alles als Implikation hat.

00:23:10: Ich glaube, dafür bin ich jetzt der Fall schon das einzuordnen.

00:23:13: Dafür ist mein Fokus einfach zu stark auf Deutschland und auf Europa.

00:23:19: Aber letztendlich nehme ich von Gesprächen mit den Kollegen, wir haben uns vor ein paar Wochen noch im Rahmen der jährlichen Managementkonferenz zusammen treffen dürfen.

00:23:27: Also das ist schon eine Aufbruchstimmung.

00:23:29: Das ist natürlich cool und aufbruch motiviert und überträgt sich natürlich auch so.

00:23:33: eine Gesamtorganisation also sprich auch für uns hier in Europa weil man einfach jetzt merkt dass diese Größe mit fast zwei Milliarden US-Dollar Umsatz dieses Netz von vierzig Standorten dazu führt Wie gesagt, das wir einfach nochmal ein ganz anderes Kundenklientel bearbeiten können mit denen zusammenarbeiten können.

00:23:51: Das auch die Art und Weise wie wir wahrgenommen werden sei es auf der Kunden aber auch auf der Lieferandenseite sicherlich an vielen Stellen ein anderes und ich glaube dass hilft uns auch langfristig hier in Europa.

00:24:02: Wir nehmen da viel raus mit.

00:24:05: Aber jetzt, wie das sich in einzelnen Vertriebsstrategien oder Expansion-Strategien... ...in den USA dann letztendlich ausdrückt.

00:24:12: Da bin ich ehrlich Tim, bin ich der Fall schon um das jetzt im Detail zu beantworten?

00:24:15: Ach so weißt du!

00:24:16: Die journalistische Neugier geht manchmal mit mir durch.

00:24:18: Alles gut gerne.

00:24:21: Ja aber nur vielleicht mal am Rande darauf eingehens.

00:24:28: es verändert ja schon was mit eurer Marke.

00:24:29: wenn man sagt Schweizer Traditionsunternehmen ist jetzt plötzlich also zu großen Teilen in Amerika.

00:24:36: Wie geht ihr in Europa damit um?

00:24:40: Also vielleicht werden wir jetzt die Schweizer Kolleginnen und Kollegen hoffentlich nicht übernehmen, aber ich sehe uns nicht als rein schweizer Traditionsunternehmen.

00:24:50: Wir haben ja mit den Marken Ebi Schmidt erstmal eine lange Schweizer Tradition, aber auch eine sehr, sehr lange Tradition in Deutschland und ich glaube wird tun dem anderen Standorten da letztendlich unrecht sie nicht auch in dieser Tradition mit zu berücksichtigen heißt.

00:25:07: In den Niederlanden, mit früher Nido heute auch Schmidt eine sehr lange Geschichte was Streu und Sprühgeräte angeht mittlerweile unser Kielze Werk in Polen sehr viele Jahre auf einem aus meiner Sicht herausragenden Niveau was Qualität unserer Schneeflüge angeht.

00:25:24: von daher Ich würde sagen, wir sind schon in den letzten Jahrzehnten mehr gewesen als ein reines Schweizer Traditionsunternehmen und nicht dass das was Schlechtes ist.

00:25:33: Aber ich glaube, das zeichnet uns auch aus also eine gewisse Vielfalt und ich glaube diese Stärken die in Europa ja vielleicht nochmal länderspezifisch anders ausgeprägt oder zumindest anders wahrgenommen werden.

00:25:44: ob sie dann so ausgeprägte möchten andere beurteilen.

00:25:47: Ich glaube die helfen uns natürlich extrem Und ich sehe das ehrlicherweise auch nicht wirklich im Konflikt mit diesem Börsengang, ganz entgegenteil.

00:25:55: Ich glaube dass uns das helfen kann von unseren Ursprüngen Qualität, Ingenieurskunst, langenlebigkeit der Produkte weiter das voranzutreiben und entsprechend auch zu stärken.

00:26:09: Gleichzeitig gibt dieser Börsegang aber glaube ich auch dem Europageschäft noch mal einen gewissen Push zum Einen was die Professionalisierung angeht Zum anderen natürlich auch nochmal einen ganz anderen finanziellen Rahmen, der sicherlich nicht ausachzulassen ist.

00:26:25: Wir planen bis in den nächsten Jahren unser Geschäft weltweit auf drei Milliarden US-Dollar auszubauen und das ist unsere Langfriststrategie.

00:26:34: Auch wenn momentan ein Großteil unseres Geschäfts in den USA ist, ist der Fokus auf Europa weiterhin extrem hoch.

00:26:39: von daher gehe ich davon aus oder bin mir sicher dass auch ein wesiger Teil dieses Wachstums aus Europa kommen soll und wird.

00:26:46: Und wer hat?

00:26:47: ich glaube, dass die Börse oder unsere Börsen Notierung da total hilfreich sein kann?

00:26:53: Es gibt unseren Kunden viel Transparenz.

00:26:55: Das ist eben die wirtschaftliche Lage angesprochen Tim.

00:26:58: Wenn man sieht... Ich glaube das sind in den letzten Monaten und Jahren viele Unternehmen auch in Straucheln geraten.

00:27:04: Und jetzt wenn man sich in die Lage von unseren Kunden versetzt mit denen ich regelmäßig in Gesprächen bin, sei es Bauaufleiter aber auch größere Beschaffer.

00:27:12: dann nimmt man natürlich, war das auch?

00:27:13: die eine gewisse Versorgungssicherheit haben.

00:27:15: Ich möchte einen Partner haben von dem ich weiß dass er eben auch in zwölf, achtzehn, vierundzwanzig oder sechsunddreißig Monaten noch existiert und ich glaube diese Sicherheit können wir den Kunden von uns geben und nicht nur indem wir es ihnen gegenüber kommunizieren sondern indem sie klar unsere Kennzahlen einsehen können.

00:27:34: Sie können sich im Quartal ... im Rahmen unserer Quartatsberichtserstattung darüber informieren, wie unser Geschäft läuft.

00:27:40: Und ich glaube gerade im Rahmen von Unplanbarkeit ist das eine Planbarkeit die wir unseren Partnern ... ... sei es unseren Händlern aber auch unseren Kunden mitgeben... ...die glaube ich wenig andere im Markt letztendlich so bieten können grade.

00:27:54: Okay dann würde ich sagen wünschen wir euch viel Erfolg beim Nordamerika-Geschäft.

00:28:02: trotzdem Ich bin hoch interessiert, wie das weitergeht.

00:28:07: Obwohl wir eigentlich für den Dachbereich berichten bei Bauhof Online die internationalen Verflechtungen, die flanken dann hier und da ja doch nochmal rein.

00:28:16: Aber gehen wir doch mal von einem Thema zu einem Thema wo du sozusagen dich sehr gut ausgenst nämlich das Thema Service.

00:28:27: es gibt Dank Globalisierung sehr viele Hersteller mittlerweile, die aus dem asiatischen Raum auf den europäischen Markt drängen.

00:28:34: Ich möchte natürlich nicht sagen dass sie genauso gut sind wie ihr aber hier und da merkt man doch schon mal technische Sprünge.

00:28:41: Deswegen die Frage an dich ist Service vielleicht etwas provokante Frage?

00:28:47: Ist Service eines der letzten Alleinstellungsmerkmale?

00:28:50: vielleicht die Unternehmen wie ihr es in einer wirklich globalisierten Welt

00:28:55: habt?

00:28:56: Ja, also auch da... Also Tim, danke für die Blumen.

00:29:00: Ich würde mir nicht anmaßen das Service meiner absoluten Expertise ist.

00:29:03: Ich glaube ich habe mir in den letzten zwölf Monaten sehr viel Expertise angeeignet.

00:29:08: aber gerade dass auch nur weil wir da mit einem sehr intensiven Austausch mit unserem Kunden so sind heißt wirklich viele Kundenbesuche gemacht mit Fahrern, Mitbauffleitern und mit Werkstattleittern mit unseren Händlern gesprochen und letztendlich erst mal zugehört.

00:29:23: und von daher freut es mich, dass du mir diese Expertise zuschreibst.

00:29:30: Ich selbst glaube habe da noch eine Menge zu lernen um letztendlich auch das Geschäft weiter voranzutreiben.

00:29:37: Sehst aber erstmal so, dass wir natürlich total viel noch lernen können durch das Feedback unserer Kunden.

00:29:43: Auf den ersten Aspekt einmal möchte ich eingehen Globalisierung.

00:29:45: Ja, wir haben eine Globalisierung.

00:29:47: Ich glaube man muss aber ehrlich sagen meine alle die die Neifat besucht haben Die ja so ein bisschen als auch globale Leitmesse vielleicht in dem Bereich gesehen werden.

00:29:55: Ich habe da jetzt wenig außer europäischen Wettbewerb wahrgenommen was unsere Kernprodukte angeht.

00:30:03: Sicherlich gibt es dann mal das ein oder andere renovative Produkt Das schaut man sich auch an und bewertet das entsprechend auch fachlich und sachlich.

00:30:11: Aber ich glaube, wenn ich das zu meiner Zeit bei Miele betrachte oder vergleiche, dann war das schon nochmal eine ganz andere Herausforderung.

00:30:18: Weil man mit Low-Kost oder Bestkost, wie man es auch formulieren möchte anbietern gerade aus dem asiatischen Markt im Wettbewerb steht und das sehe ich jetzt bei uns noch nicht.

00:30:30: Aber jetzt geht es ja vor allem um den Aspekt Service und ich persönlich betrachte Service erst mal als Teil des Produkts.

00:30:36: Heißt, oft wird ja in diesen Diskussionen Produkt letztendlich nur um das eigentliche Produkt.

00:30:41: bleiben wir vielleicht einmal beim Produkt Kehrmaschine diskutiert.

00:30:43: aber für mich ist das mehr auch wenn wir im privaten Geräte beschaffen dann merken wir ja meisterst wie gut diese Beschaffung war wenn man etwas nicht funktioniert Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Aspekt, den wir auch bei uns immer stärker beherzigen und umsetzen.

00:31:01: Einfach weiter zu denken, zu schauen... Da muss ich sagen habe ich auch wirklich viel beim Miele gelernt.

00:31:05: Ich meine das erste Gerät verkaufst du vielleicht über dem Verkauf aber das zweite, dritte und vierte verkaufst in der Regel über einen Service.

00:31:14: Und ich glaub dass es im Prinzip was wir auch in den nächsten Jahren weiter Beherzungen ausbauen und forcieren wollen.

00:31:20: Ich sehe Service ehrlicherweise viel mehr als Chance.

00:31:24: da den Kunden zuhört, haben alle da immense Herausforderungen.

00:31:28: Sei es was Fachkräfte betrifft und selbst wenn Fachkräften vorhanden sind auch eine gewisse zum Beispiel Reisebereitschaft die wir sicherlich nicht mehr so in dem Maße haben wie man's vor Corona hatte Aber letztendlich auch in West, also wenn ich heute mir eine Werkstatt eines Bauaufs anschaue dann ist das natürlich schon immens was so eine Kommune an finanziellen Mittel aufbringen muss um einen gesamten Fuhrpark in der Art und Weise noch pflegen und warten zu können wie man das vor vielen Jahren machen konnte.

00:32:00: Ich meine viel mehr Technik, man braucht viel Mess- und Auslesegeräte, Diagnostik ist ein Riesenthema geworden.

00:32:08: Das Personal muss dafür qualifiziert werden.

00:32:10: Und ich glaube das können große noch sehr gut abbilden.

00:32:14: Das können vielleicht auch mittlere und kleinere wenn sie es schaffen die Experten zu gewinnen.

00:32:19: aber das wird schon eine Herausforderung in allen Gesprächen immer wieder sehr deutlich wird.

00:32:23: Ich glaube dass für uns ein ganz wichtiger Aspekt da müssen wir letztendlich unseren Fokus drauf legen und sind auch stark dabei.

00:32:31: Also werden das Servicegeschäft signifikant weiter auf und ausbauen, weil es einfach auch wesentlich zuzufrieden hat unser Kundenbeiträgt.

00:32:39: Und von daher auf deine ursprüngliche Frage zurückzukommen ist dass das einzige Alleinstellungsmerkmal nein ich glaube eine Firma wie Ebi Schmidt und da maß ich sie mir auch an für Marktbegleiter zu sprechen hat mehr Argumente als nur den Service um das Produkt im Vergleich zu einem außereuropäischen Anbieter zu kaufen.

00:33:00: Aber das Service ist für mich die wesentlichste oder das wesentlicheste Element, um sich da auch langfristig am Markt behaupten zu können und letztendlich auch weiter im Markt wachsen zu können.

00:33:12: Magst du uns dann mal einen kleinen Einblick in die Zahlen geben?

00:33:15: Also welchen Anteil hat das Servicegeschäft mittlerweile am Gesamtumsatz bei euch?

00:33:19: grob

00:33:19: gesprochen?

00:33:20: Für die gesamte Gruppe, Tim kann ich es dir ehrlicherweise gar nicht sagen so tief bin ich da dann auch nicht in den Zahlen drin.

00:33:26: Aber in deutschem Markt macht das schon ca.

00:33:31: so... ...vierundzwanzig, dreißig Prozent Minimum aus.

00:33:35: Tendenz, tendenz steigend.

00:33:37: Jetzt ist halt immer die Frage was gehört alles zum Service-Geschäft dazu?

00:33:40: Ich glaube dass das ordentlich jedes Unternehmen für sich anders und selbst ein.

00:33:46: Aber wenn ich jetzt mal in unsere Einordnung spreche dann ist es schon immens wert und tendenztendens steigende.

00:33:53: Okay!

00:33:55: Also wie muss man sich die Ziele davor stellen, die ihr da habt?

00:34:00: Die Ziele sind ehrlicherweise im Service gar nicht zwingend nur kommerziell getrieben.

00:34:05: Ganz im Gegenteil.

00:34:05: also eine Sache, die wir erkannt haben.

00:34:08: wo wir jetzt zum Beispiel daran arbeiten ist einfach dieser Aspekt Kundenzufriedenheit, Reaktionsgeschwindigkeit aber auch Verfügbarkeit.

00:34:15: ich meine wir bedienen ganz Deutschland.

00:34:17: das ist natürlich schon der Herausforderung in ganz Deutschland den entsprechenden Service in der Art und Weise abzubilden, wie sich jede Kundin jeder Kunde vorstellt.

00:34:26: Von daher sind wir gerade massiv dabei, unser Service-Team aufzubauen.

00:34:30: Wir haben jetzt mittlerweile seit meinem Start ein zwanzig Service-Techniker.

00:34:37: Wir suchen gerade weiter also Zuhörer oder Zuhöhrerinnen, die interessiert sind und gerne melden.

00:34:44: Wir möchten da einfach wie signifikant dieses Geschäft weiter auf und ausbauen.

00:34:49: Sind gerade dabei in unseres Service Standorte zu investieren verbessern unsere Infrastruktur, was Ausstattung aber auch das Personal angeht.

00:34:58: Also von daher bewegen wir da gerade extrem viel und das ganze glaube ich kombiniert mit dann auch Prozess als auch Systemverbesserungen sorgt gerade dafür dass wir glaube ich auf einen guten Weg sind.

00:35:10: Aber letztendlich spiegeln es am Ende unsere Kunden zurück.

00:35:13: deswegen du hast gefragt Was in so ein Maßstäbe und holen uns jetzt immer mehr Feedback ein.

00:35:19: Nehmen dieses Feedback entsprechend dann auch ernst beteiligen unsere Händler an diesen Maßnahmen, haben einen regelmäßigen Austausch da auch mit entsprechenden Gremien um daraus dann auch letztendlich die Information zu gewinnen und dazu führen.

00:35:33: Nicht dass wir glauben das wir die richtigen Dinge tun sondern dass unsere Kunden es uns am Ende bestätigen, dass sie mit den Maßnahmen die wir umsetzen zufrieden sind und spürbar Verbesserungen bringen.

00:35:43: Dann gehen wir doch mal in die konkreten Zahlen sozusagen.

00:35:46: Wenn ich jetzt eine E-Kerrmaschine betreibe oder eine normale Kerrmaschine von euch, die geht mir kaputt wie lange muss ich auf einen Ersatzteil warten bei euch?

00:35:55: Zirka...

00:35:57: Es ist natürlich jetzt eine wirklich gute Frage Tim weil es kommt glaube ich immer ganz drauf an was für ein Teil es ist.

00:36:04: In der Regel haben wir mit letzten setzentral liegendes Lager in Hannover und mit Expressversand kann das innerhalb von vierundzwanzig Stunden beim Kunden sein.

00:36:14: Wir haben aber immer wieder letztendlich auch Komponenten, die... Die haben ja nur in sehr, sehr geringen Stückzahlen Ausfälle verursachen.

00:36:22: So dass da eine Beschaffung auch schon mal ein paar Tage dauern kann bei ganz speziellen Sonderfahrzeugen auch sicherlich schonmal Wochen.

00:36:29: aber in der Regel probieren wir innerhalb von einem Tag beziehungsweise zwei Tagen alle Teile beim Kunden vor zu haben und das gelingt uns auch in den meisten Fällen ziemlich gut.

00:36:39: In den Fällen, wo es uns nicht gelingt, kriegen wir das dann auch immer sehr ehrlich von dem Kunden zurückgespielt.

00:36:44: Was ehrlicherweise ich auch total begrüße weil nur das Feedback uns am Ende dazu führen wird da einfach noch besser zu werden.

00:36:53: Du hast gerade schon so ein bisschen auf die nächste Frage hinzu geleitet sozusagen nämlich wie muss man sich den Aufbau und die Pflege eines großen Service-Netzwerks vorstellen?

00:37:05: Was für... also konkret gefragt, was für Grenzen.

00:37:08: gibt euch da der Fachkräftemangel auf?

00:37:10: Du hast gerade schon die Anfrage gestartet.

00:37:11: Also alle technisch begabten Leute.

00:37:14: Ihr habt es gehört.

00:37:15: Ehe wie sucht noch!

00:37:17: Wie muss man sich da die Fachkräftebeschaffung, sag ich jetzt mal, die Fachkrafterekultierung vorstellen?

00:37:24: Ja Beschaffungen, das klingt für mich so wenig persönlich.

00:37:26: Also erstmal glaube ich ist das ein ganz entscheidender Aspekt.

00:37:31: Ich glaube ich kann heute ... Mitarbeiter nicht mehr für ein Unternehmen oder potenziell ... ... Mitarbeitende von einem Unternehmen begeistern, ... ... indem ich einfach nur mit vielleicht einem Gehalt... ... oder anderen Benefits genau werbe.

00:37:46: Sondern ich glaube wir haben einen ganz großen Vorteil und das meine ich jetzt nicht nur für uns als Ebi Schmitz sondern in der Branche.

00:37:54: wie gesagt ist ja auch ein Aspekt der mich total an der Arbeit motiviert.

00:37:57: also ich mein Bei uns können Servicetechniker, sei es an einem Service-Standort oder dann auch on the road, sprich im Außendienst mit Menschen und Produkten arbeiten die wesentlich zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur beitragen.

00:38:14: Die einen wesentlichen Beitrag zu Sauberkeit und Sicherheit des Landes beitrage.

00:38:19: Und ich glaube das kann man nicht von allen Produkten behaupten.

00:38:22: Von daher ist es ganz wichtig auch über das Produkt hinauszu... motivieren und zu faszinieren, das probieren wir.

00:38:31: Und am Ende ist es immer noch ein Menschenthema.

00:38:33: also ich glaube wir vermitteln den aber vielleicht müssen wir dann mal jemanden interviewn der jetzt gerade neu bei uns eingestellt ist.

00:38:41: Aber auch in den Gesprächen die wir führen Die auch ich zum Teil führe denkt er zurück an zuletzt jemandem dem im technischen Support eingestellten.

00:38:50: Mir geht es da gar nicht so sehr im Detail um die fachliche Kompetenz.

00:38:54: Das mache ich mir auch gar nicht anders zu beurteilen.

00:38:56: Mir geht's ja vielmehr darum, zu verstehen passt die Person vom Typ her, vom Charakter in eine Organisation und gehe davon aus dass mit dieser Art und Weise wie sie die Person gibt, auch bei uns wohlfühlt.

00:39:07: Ich glaube dieses Wohlfühlen ist mittlerweile ein ganz entscheidender Aspekt, um auch eine gewisse Langfristigkeit zu haben weil es bringt ja nichts kurzfristig Leute zu bekommen, die mit irgendwie immensen Gehälternlocke, die dann aber bei dem nächsten besseren Angebot und irgendeiner da draußen wird immer sein der vielleicht ein besseres Angebot macht.

00:39:24: Dann wieder weg sind.

00:39:25: von daher ist das eine Kombination.

00:39:26: Tim klar merken wir Gehalt ist ein Faktor.

00:39:29: Aber ich glaube es ist heute viel mehr als dass.

00:39:32: Leute wollen gehört werden wollen wahrgenommen werden.

00:39:35: Wir tun da gerade schon einiges was auch das ganze Thema Betreuung und Verantwortung angeht, sprich haben uns da intern auch noch mal neu aufgestellt und reorganisiert.

00:39:45: Arbeiten da auch mit den Teams zusammen in weiteren Veränderungen umprobieren.

00:39:49: Und ich glaube da können wir noch besser werden aber sind auf einem guten Weg dann auch den Teams und den einzelnen Mitarbeiter dann gehört zu verschaffen und auf die entsprechenden Bedürfnisse einzugehen.

00:39:58: In einen gewissen Rahmen ist das glaube ich auch gut möglich und schaffbar.

00:40:03: von daher Ja, geht's da mehr herum als den Obstkorb und die finanzielle Komponente?

00:40:09: Mittlerweile.

00:40:10: Wir leben ja in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten wie wir schon angesprochen haben.

00:40:13: viele Unternehmen verzichten sogar schon auf den Obsterkorb.

00:40:15: das sind wirklich schwierige schwierige Bedingungen für die Fachkräfte da draußen.

00:40:19: von daher kleiner Witz am Rande.

00:40:22: aber kommen wir mal von den Fachkräften auf die Kunden.

00:40:26: Wie erlebt ihr als episch mit Deutschland GmbH so den Bedarf denn die Kunden heutzutage äußern, also wie muss man sich das vorstellen?

00:40:35: Vielleicht erläutern wir noch einmal konkreter was du mit Bedarf meinst.

00:40:39: Also

00:40:39: es gibt jetzt ja mittlerweile das ganze Thema Service hat sich ja sehr gewandelt in den vergangenen Jahren, also wir haben Sachen wie zum Beispiel predictive maintenance oder so wo man mit dem Computer alleine Maschinen diagnostizieren und manchmal sogar reparieren kann.

00:40:55: Wie seid ihr da aufgestellt?

00:40:57: welches Feedback bekommt ihr davon vom Markt?

00:40:59: Ja, also ich meine grundsätzlich stellen wir schon den hohen Bedarf im Bereich Service fest und dieser Bedarf wäre durch uns allein.

00:41:07: Und deswegen haben wir Partner sprich unsere Händler die mit uns gemeinsam dieses Service Netz in Deutschland bilden und das dann auch deutschlandweit abdecken.

00:41:16: von daher so grundsätzlich ja wir stellen einen sehr hohen bedarf und auch einen stetig wachsenden Bedarf fest aus den zuvor beschriebenen Herausforderungen wie höhere Investition für einen Bauhof, mehr Qualifikation bzw.

00:41:30: überhaupt erstmal Personal zu finden was ich entsprechend qualifizieren kann.

00:41:33: von daher Bedarf ist da und wächst aus unserer sich stetig Trends wie Productive Maintenance ist etwas wo wir uns klar auch intensiv miteinander setzen.

00:41:42: Weil zu meinem Start habe ich das ehrlicherweise vielleicht ein bisschen unterschätzt, nicht was den Bedarf angeht.

00:41:47: Ich glaube da gibt es viele die das ähnlich sehen und die Gespräche da glaube ich gibt's kaum zweite Meinung.

00:41:53: aber ich glaube haben natürlich dann auch immer gewisse Themen die das Ganze vielleicht nicht immer so schnell ausrollen lassen wie ich es mir vorgestellt hätte oder vielleicht auch wie sich zum Teil Ansprechpartner oder Ansprechpatnerin bei unseren Kunden wünschen.

00:42:05: Das Thema Datenschutz ist in Deutschland ein sehr großes.

00:42:08: was dazu respektieren gilt heißt auf eine Maschine sich drauf zu schalten, bedeutet letztendlich auch immer einen gewissen Eingriff in der Maschine.

00:42:16: In Zeiten von IT-Security und Hackerangriffen sind das alles so Dinge die man mit betrachten muss.

00:42:24: Dies aus meiner Sicht an manchen Stellen dann auch schon zu einer gewissen Herausforderung machen dass in der Geschwindigkeit und Art und Weise einzuführen wie ich glaube man sich das als Außenstehender und erzähle mich dann zum Gewissensweise dazu sich manchmal vorstellt.

00:42:38: Aber natürlich ist das etwas, wo wir glaube ich langfristig einen riesen Potenzial sehen.

00:42:43: Einmal in der Erleichterung für uns schon gewisse Fehlerbilder vorab zu erkennen und Kunden entsprechend auch professionell zu informieren um einfach dann die Langlebigkeit der Maschine zu gewährleisten und auch um die Wartungs- bzw.

00:42:56: Reparaturkosten möglichst gering zu halten.

00:42:59: aber letztendlich auf Kundenseite weil sie diesen Servicebedarf nur noch bedingt selbst abdecken können

00:43:07: vom Service zur eigentlichen Maschine.

00:43:10: Das Thema alternative Antriebe ist jetzt ja nicht erst seit gestern... Aktuell.

00:43:17: Gerade ihr seid ja mit eurer, zum Beispiel unter anderem... ...mit euer E-Swingo-Zweihundert sehr im Rennen.

00:43:24: da hatte ich vor kurzem das die Gelegenheit da mal ein bisschen genauer darüber zu berichten in unserer letzten Bau auf Online Ausgabe.

00:43:31: alle die den Technikbericht zur E-Care Maschinen gelesen haben.

00:43:35: Die wissen was ich meine.

00:43:36: Super

00:43:37: Bericht!

00:43:37: Ja?

00:43:37: Dankeschön.

00:43:40: Da gibt es immer leistungsfähigere Akkus, immer mehr Maschienen werden.

00:43:45: in die Richtung.

00:43:46: Was ich von dir wissen möchte, wie sieht da eure Strategie aus?

00:43:50: Abgesehen davon die Technologie weiter auszubauen und wie bewertet ihr andere alternative Antriebsmöglichkeiten wie zum Beispiel HVO oder Wasserstoff?

00:44:02: Ja also ich glaube man muss da so ein bisschen differenzieren.

00:44:06: wir haben ja in einer gewissen Art und Weise ... selbst in der Hand gewisse Antriebstechnologien... ... selbst voranzutreiben, wenn wir jetzt mal die Kompaktgeräte anschauen.

00:44:14: Jetzt bleiben wir aber bei der Swingo.

00:44:16: Aber bei gewissen Maschinen sind bei Weiten nicht wie die Führenden.

00:44:20: Wenn wir jetzt zum Beispiel dann unsere Aufbau-Geräte betrachten, da sind maßgeblich die Fahrzeughersteller bzw.

00:44:28: dann Lkw Hersteller wie ein Daimler Truck, wie einen MAN, wie ein Iveco Volvo und dies da sonst noch so gibt,... ...die wesentlichen Treiber wo wir uns natürlich dann sehr, stark an deren Entwicklungen orientieren, daran anlehnen und entsprechend unsere Produkte dafür adaptieren.

00:44:46: Ich glaube vor vielen Jahren noch in meiner ersten Rolle gab es auch mal den trennenden Streuern zu elektrifizieren im Batterie-Pack.

00:44:55: Das hat man dann aber sehr schnell verworfen, weil man einfach gemerkt hat am Ende ist das Trägerfahrzeug da die maßgebliche um letztendlich dann diesen Technologiewandel zu vollziehen.

00:45:09: Von daher vielleicht erstmal bei den Kompaktgeräten zu bleiben, Tim.

00:45:13: Da sehen wir schon dass das aus unserer Sicht mit Mittel bis langfristig die Elektrifizierung aus unserer sich die Technologie ist und auch bleibt ohne dass ich mir jetzt da die Expertise anmaße.

00:45:26: aber wir merken dass das Feedback zu diesem Maschinen extrem gut mittlerweile ist.

00:45:32: Wir kriegen ... von denen, die dann sich glaube ich auch sehr intensiv miteinander gesetzt haben.

00:45:37: Auch dazu echt tolles Feedback und stellen auch fest dass gerade da wo auch entsprechend das Personal geschult ist was die Art & Weise dieser Maschine fährt wie man sie wartet, wie man Sie pflegt... ...auch sehr sehr lang Spaß an so einem Gerät hat.

00:45:54: Man hatte jetzt zuletzt mit einem Bau eine ganz spannende Diskussion die sogar geschafft haben dann mit eigener PV und so wirklich einen Business Case zu erstellen, wo so eine E-Maschine dann auf einmal ähnliche Kosten verursacht wie eine Dieselmaschine und das war bis jetzt glaube ich für einen langen Zeitraum noch anders.

00:46:13: Da hat man das vor allem aufgrund von Subventionen und Förderungen vorangetrieben sicherlich auch aus Basis der Überzeugung dass die richtige Technologie ist.

00:46:20: aber wir merken jetzt das zum ein auch mit zum Teil sinkenden Preisen der Maschinen aber gleichzeitig auch letztendlich dann mit solchen Business Cases sich diese Technologie immer durchsetzen wird.

00:46:32: Ich glaube, was wir alle feststellen müssen.

00:46:34: Das trifft sicherlich auch für die größeren Trucks und LKWs zu, dass die Infrastruktur einfach immer noch nicht die ist.

00:46:41: Dies braucht um das großflächig auszuräumen – ich glaube gerade kleinere Kommunen aber man muss vielleicht aber sagen auch Größere haben immer noch Herausforderungen, das in einem so großen Netz abzubilden, dass man da entsprechende Ladeinfrastruktur auch immer hat.

00:46:56: Und dies glaube ich ganz essentiell... für den Erfolg einer Technologie und deshalb sind wir davon überzeugt, dass die Elektrifizierung da die Zukunftstechnologie sein wird als aber noch für viele Jahre parallele Einsatzgebiete dann beispielsweise mit Diesel getriebenen Kehrmaschinen geben wird.

00:47:16: Und jetzt nicht von einem auf dem anderen Tag unsere Diesel-Swingo, die ja wirklich auch ein grandioses Produkt ist verschwinden wird vom Markt.

00:47:24: Also der Antriebsmix, der wird erhalten bleiben und vielleicht sogar noch stärker werden.

00:47:30: Ja ich glaube er will schon nach und nach jetzt einen immer größeren Anteil im Bereich Elektrifizierung einnehmen.

00:47:37: also momentan sind die Anteile ja noch überschaubar wenn man sich mal die KWA-Zulassung anschaut.

00:47:42: Ich glaube das wird schon so sein.

00:47:44: wie du hast gefragt sieht es mit Technologien wie beispielsweise Wasserstoff aus, nehme ich jetzt bei uns in dem Bereich.

00:47:51: Ich kann jetzt nicht beurteilen was jeder Mitbewerber da macht aber ist für uns aktuell in diesem Bereich absolut gar kein Thema.

00:47:57: Ich glaube das ist zum einen wirtschaftlich gar nicht abbildbar und zum anderen hat man natürlich auch andere Einschränkungen.

00:48:04: Das gilt übrigens auch für Batterietechnologie.

00:48:06: also wir haben ja einmal Abmaße eines Produktes, so ein Swingo können wir jetzt auch nicht unendlich viel größer machen.

00:48:16: Einmal was den Bauräumen angeht aber zum anderen auch was das Gewicht angeht.

00:48:21: Bürgersteig nur am drei Komma fünf Tonnen gewissen Gebieten die zu Bach an sind heißt auch solche Anforderungen muss man einfach mit bedenken und ich glaube die Guilds gilt letztendlich dann zu berücksichtigen.

00:48:32: und da bin ich davon überzeugt dass es jetzt zwingend nicht in der Kompakt-Kernmaschine über Wasserstoff sondern ich glaube das ist ja die Batterietechnologie extrem gut ist.

00:48:40: und wenn ich heute eine E-Single betrachte.

00:48:43: Und da letztendlich auch mit den Beschaffern spreche oder auch mit dem Fahrer, dann schaffen wir es schon an der anderen Stelle einen Zweistichbetrieb mit Zwischendahlung usw.

00:48:54: abzubilden.

00:48:55: Ich glaube das ist hervorragend.

00:48:56: Das ist auch das was die meisten Kunden erwarten und sich wünschen.

00:48:59: Wir hatten in unserem Vorgespräch waren ein bisschen auf die Rückmeldungen mancher Leute zum Thema E-Maschinen zu sprechen gekommen ... nun war ich eigentlich von der Meinung, dass das mittlerweile kein so ein großes Problem mehr ist.

00:49:15: Dass manche Leute die Technologie einfach noch nicht so wirklich für sich gefunden haben.

00:49:21: aber was für nur nochmal rekapituliert, was für Erfahrungen habt ihr da gemacht?

00:49:27: Ja, ich glaube ganz unterschiedlich.

00:49:29: also grundsätzlich stelle ich fest, dass die Kunden, die sich intensiv damit beschäftigt haben... die auch von Anfang an eine entsprechende Infrastruktur bei sich aufgebaut haben, der in der Regel sehr positiv gegenüber sind.

00:49:44: Und vor allem die Fahrer – ich finde das immer ganz spannend!

00:49:48: die Fahrrad zu sprechen, die am Anfang dieser Technologie gegenüber eine gewisse Skepsis hatten.

00:49:53: Die heute mit einer extremen Begeisterung diese Maschinen fahren.

00:49:56: Warum?

00:49:56: Weil jeder der sich mal in den Esfingo gesetzt hat wird das sehr schnell feststellen wie vergleichsweise leise sie auf einmal im Vergleich zu einer herkömmlichen dieselbetriebenen Maschine ist.

00:50:05: und jeder der selbst auch mal ein E-Fahrzeug gefahren ist wird es ja auch wahrnehmen.

00:50:09: also da gibt's dann noch viele verschiedene Faktoren die damit einher spielen.

00:50:12: halt aus meiner Sicht der Fahrkomfort ist ein ganz anderer Fahr.

00:50:17: selbst gern, wenn ich da mal auf unserem Gelände mit so einer S-Wingo fahren darf.

00:50:21: Immer mit der E-Swingo weil wir hatten für mich sehr komfort viel höher.

00:50:26: Die Ergebnisse sind herausragend was die Kerleistung und so weiter angeht.

00:50:29: Da steht ihm keinsterweise eine Dieselmaschine etwas nach.

00:50:33: Aber ja, ich glaube es gibt immer noch eine gewisse Skepsis.

00:50:36: Sicherlich wird auch an gewissen Stellen zu Recht.

00:50:38: Ich glaube gerade wenn man in sehr frühen Stadien in diese Technologie reingeschaut hat dann merkt man das auch bei Pick-Aways.

00:50:47: Hat sich

00:50:47: viel getan?

00:50:48: Es hat sie extrem viel getan und natürlich hatte jeder Automobilhersteller auch wir zu Beginn gewisser Herausforderungen.

00:50:55: Die haben wir mittlerweile sehr gut im Griff Und die entsprechenden Rückmeldung unserer Kunden geben uns da auch recht.

00:51:01: Aber dass da an manchen Stellen vielleicht auch eine gewisse Skepsis vorherrscht, kann ich nachvollziehen.

00:51:06: Ich freue mich über jeden Kunden der auf uns zukommt und dieses Skepses äußert und wir im Gemeinsam mit Vorführungen, Demonstrationen oder auch überlassen so einer Maschine für ein paar Tage.

00:51:17: Da glaube ich sehr schnell von überzeugend können wie gesagt aber es müssen halt die Rahmenbedingungen gegeben sein.

00:51:21: wenn ich keine Ladeinfrastruktur habe die am Ende auch einen gewissen Einsatzzeit sicherstellt Dann ist das natürlich nur bedingt die geeignete Maschine.

00:51:30: aber ich glaube, dass haben auch viele Baue für in Deutschland erkannt.

00:51:32: Viele Kommunen und darin wird glaube ich nach und nach investiert.

00:51:37: Alles klar!

00:51:38: Damit haben wir offiziell das Ende unseres kleinen Fragenkatalogs erreicht.

00:51:41: Ich danke dir vielmals für deine Zeit und dass du den ganzen langen Weg hier hin zu uns nach Füssen ins Allgäu gekommen bist.

00:51:48: Sehr sehr gerne.

00:51:49: In dem Sinne würde ich sagen, wir sehen uns spätestens auf der nächsten Messe.

00:51:54: Ich freue mich!

00:51:55: Und verabschieden uns hier von euch.

00:51:56: machts

00:51:57: gut und bis zum nächsten

00:51:58: Mal wenn es wieder heißt Stadtland Straße

00:52:01: geht

00:52:01: in die nächste Runde.

00:52:03: Wir sagen Tschüss.